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Geschichte des Weinfestes

Das erste Historische Weinfest Znaims fand bereits im Jahre 1966 statt. Sein Autor und Gründer war František Koukal, der in seinem Drehbuch sowohl die Geschichte der königlichen Stadt auf dem Thaya Fluss, als auch die erhaltenen historischen Kulissen und die Weintradition vereinbaren konnte.

Zur zentralen Gestalt des Weinfestes wurde Johann von Luxemburg, der nach Znaim im Jahre 1327 anreiste, um die gelungene Staatsverhandlung in Breslau zu betrinken. Die Stadt bereitete damals für ihn ein reiches Programm, dessen Splitten, inkl. der traditionellen Übergabe der Rechte in die Hände der Beigeordneten, den Zuschauern bis heute zum Anschauen angebotenwerden.

Das bis jetzt größte und erfolgreichste ZHW fand im Jahre 1967 statt. Das ursprüngliche Programm mit fast 600 Mitwirkenden sahen sichbis auf 110 000 Besucher an. Die Tradition der Znaimer historischen Weinlesefeste wurde durch das kommunistische Regime im Jahre 1974 unterbrochen, und zu ihrer Wiederbelebung kam es erst in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts.  

Seit dieser Zeit lockt das Weinlesefest nach Znaim alljährlich zehntausende Besucher, die hier nicht nur wegen Wein und Sturmwein kommen, sondern auch wegen des hervorragenden Programms, in dem der Umzug des Königs Johann von Luxemburg mit der Gattin und der Hofleute nicht fehlen darf.

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